Gemeinsam den Tisch bunter denken

Mit der Initiative „Den Tisch gemeinsam bunter denken“ fördern wir eine abwechslungsreiche und pflanzenbasierte Ernährung, wie sie auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfohlen wird. Dabei geht es nicht um Verzicht, sondern um Vielfalt auf dem Teller. Wir möchten Bewusstsein für eine pflanzenbasierte Ernährung schaffen und Lust auf Veränderung machen. Mit Informationen, Praxisbeispielen und Tipps unterstützen wir Verantwortliche dabei, den Anteil pflanzlicher Lebensmittel im Speiseangebot gezielt zu gestalten. Denn so können wir Verantwortung übernehmen und die Ernährungswende mitgestalten. Machen auch Sie mit und denken Sie bunt!
 
Bunter denken Menü

Mehr Transparenz auf dem Teller

Seit Juli 2025 berechnet apetito den Product Carbon Footprint (PCF) für alle aktuell im apetito Sortiment geführten Menüs und Menükomponenten. Mit dem PCF wird die Gesamtsumme der Treibhausgas-Emissionen angegeben, die ein Produkt während eines definierten Rahmens in seinem Lebenszyklus verursacht. Der PCF wird auch als „CO2-Fußabdruck eines Produktes“ bezeichnet. Er wird in CO2-Äquivalenten (CO2e) angegeben und umfasst nicht nur Kohlendioxid (CO2), sondern auch andere Treibhausgase wie Methan (CH4) und Lachgas (N2O). 

 

Weniger Fleisch

… für weniger Treibhausgas-Emissionen

Treibhausgase tragen bei ihrem Ausstoß unterschiedlich stark zur Erhöhung der Temperaturen auf der Erde (Treibhauseffekt) bei. Um die Menge an Treibhausgas-Emissionen von verschiedenen Produkten besser vergleichen zu können, werden alle Treibhausgase in CO2-Äquivalente (CO2e) umgerechnet. Im Vergleich zu pflanzlichen Lebensmitteln verursachen tierische Lebensmittel bei der Rohstoffgewinnung grundsätzlich höhere Treibhausgas-Emissionen (Quelle: Reinhardt et al. 2020). So erzeugen beispielsweise Wiederkäuer wie Rinder aufgrund ihres Verdauungsvorgangs hohe Emissionen an Methan, einem Treibhausgas, dessen Auswirkung auf das Klima 25-mal so hoch ist wie die von Kohlendioxid (Quelle: Umweltbundesamt 2022). Eine Reduzierung der Fleischmenge und/oder der Angebotshäufigkeit kann dazu beitragen, die mit dem Speisenangebot verbundenen Treibhausgas-Emissionen zu verringern. Unsere Empfehlung: Rindfleisch nur einmal innerhalb von vier Wochen.
Weniger Treibhausgase
Geringeres Risiko für Erkrankungen

... für ein geringeres Risiko bestimmter Erkrankungen

Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Fleisch liegt in Deutschland bei über einem Kilogramm pro Woche. Fachgesellschaften wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) empfehlen eine überwiegend pflanzenbasierte Ernährung mit geringen Mengen von nicht mehr als 300 Gramm Fleisch und Wurst pro Woche als Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. Eine solche Ernährungsweise wird mit gesundheitlichen Vorteilen in Verbindung gebracht und kann dazu beitragen, das Risiko für bestimmte Erkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes mellitus Typ 2 zu reduzieren (Quelle: DGE 2021). 

... für mehr Ernährungssicherheit 

2050 leben auf der Erde rund zehn Milliarden Menschen (Quelle: BMZ o. J.). Sie zu ernähren, ist eine große Aufgabe. Vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen wird die Reduzierung des Fleischkonsums häufig als ein möglicher Beitrag zur effizienteren Nutzung von Flächen und Wasser diskutiert. Ein Beispiel: Die Herstellung von einem Kilogramm Rindfleisch verbraucht im Durchschnitt rund 30 Quadratmeter Fläche, während für den Ertrag der gleichen Menge Kartoffeln nur rund 0,4 Quadratmeter nötig sind (Quelle: Benning 2021).
... für mehr Ernährungssicherheit

Erfahren Sie mehr über eine pflanzenbasierte Ernährung

Möchten Sie Ihr Wissen erweitern? Entdecken Sie spannende Inhalte rund um die vegetarische Ernährung und lassen Sie sich bereichern. Schauen Sie doch gerne mal hinein.

... ganz ohne Verzicht

InformationS-Flyer: Heute mal ohne Fleisch?

Wenn Sie auf vegetarische Gerichte setzen, bedeutet das keineswegs, auf Genuss zu verzichten. Nutzen Sie unseren kompakten Informationsflyer „Heute mal ohne Fleisch?“ und animieren Sie Ihre Tischgäste, mehr vegetarische Gerichte zu probieren. 

Hier herunterladen
Informationsflyer: Heute mal ohne Fleisch?

Klimafreundlichere Speiseplanung

Das steckt hinter einer klimafreundlicheren Speiseplanung: Lebensmittel verursachen bei ihrer Produktion unterschiedliche Mengen an Treibhausgas-Emissionen. Daher kann mit dem Austausch bestimmter Lebensmittel ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden. Es sollten vor allem pflanzliche Lebensmittel in den Speiseplan eingeplant werden, da diese allgemein weniger Treibhausgas-Emissionen verursachen als Fleischprodukte. Der Einsatz von Fleisch (vor allem Rindfleisch) sollte demgemäß reduziert werden.
Musterspeiseplan für Kitas

Lassen Sie sich von unseren Musterspeiseplänen inspirieren!

Unsere Musterspeisepläne stehen unseren Kundinnen und Kunden für alle Geschäftsbereiche in unserem Kundenportal mein.apetito zur Verfügung. Die Speisepläne können direkt für eine schnelle und unkomplizierte Anwendung genutzt und im Download-Bereich heruntergeladen werden. Alternativ besteht die Möglichkeit, die Menüvorschläge in dem jeweiligen Vorlagenplan in der Speiseplanung individuell auf die Bedürfnisse der Tischgäste anzupassen.

Als Beispiel finden Sie hier einen Musterspeiseplan für Kitas. Jetzt entdecken!

Speiseplan für Kitas MULTI PLUS

Dr. Markus Keller im Fragenhagel

Erhalten Sie Hintergrundwissen zur pflanzenbasierten Ernährung direkt von unserem Fachexperten Dr. Markus Keller, Leiter des Forschungsinstituts für pflanzenbasierte Ernährung (IFPE). In drei Kurzvideos beantwortet er zentrale Fragen zu folgenden Themen: - Vegetarische Ernährung und Nährstoffversorgung - Vegane Verpflegung in Kitas und Schulen - Vegetarische Ernährung im Alter

Hier geht´s zum Fragenhagel
Dr. Markus Keller

Ein bunter Teller - mit apetito

Pflanzenbasierte Gerichte bieten vielfältige und neue Geschmackserlebnisse. Dabei geht es nicht darum, Fleisch einfach zu ersetzen, sondern eigene Genussakzente zu setzen. Wir machen es Ihnen leicht, Ihren Tischgästen geschmackvolle Menüs und Menükomponenten ohne Fleisch anzubieten: 58 Prozent unseres Sortiments sind vegetarisch bzw. vegan. Lassen Sie sich von unserem breiten Produktportfolio inspirieren! 

Mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei apetito
Bunter denken Sortiment